AUTORINNEN/FEEDBACK

FOTO : Die TeilnehmerInnen der Drehbuchklausur 2017:

2017 08 20 DBK fröhlich

Drehbuchklausur 2017: Güner Yasemin Balci (Berlin), Artur Golczewski /Lucas Vossoughi (Wien),
Eugen Klim (Wien) ,Daniel Moshel (Wien), Ruth Olshan (Köln und Berlin), Domenik Pockberger (Wien), Paul Ploberger (Wien), Cristian Straub (Hamburg und Berlin) – mit Elmar Freels (Autor, Dramaturg, Dozent), Johannes Rexin (Produzent, Rexinfilm Köln) und Andrea Christa (Wien, Rodingersdorf)


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Herzlich Danke bei allen Interessentinnen, die ihre Projekte (Treatments oder Drehbücher) zur Drehbuchklausur 2017 in BADEN eingereicht haben – und in Zukunft noch einreichen werden 🙂 !

Für die Drehbuchklausur 2017 in Baden hat die Jury (Sabine Derflinger, Andrea Oki, Dr. Andreas Ungerböck und Andrea Christa) folgende Teilnehmerinnen mit ihren Projekten ausgewählt:
Güner Yasemin Balci (Berlin, DE), Artur GOLCZEWSKI/Lucas VOSSOUGHI (beide Wien, AT), Eugen Klim (Wien, AT), Daniel Moshel (Wien, DE), Ruth Olshan (Köln und Berlin, DE), Domenik Pockberger (Wien, AT), Paul Ploberger (Wien, AT) und Cristian Straub (Hamburg, DE).

….. und falls es heuer mit einer Teilnahme (vielleicht nur knapp) nicht geklappt hat oder überraschend andere beruflich Verpflichtungen die Teilnahme an der heurigen Drehbuchklausur leider verhindert haben… maybe next year? Thanx!

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CV, Feedbacks und Loglines der Drehbuchklausur-Teilnehmerinnen 2017 in Baden:

Güner Yasemin BALCI

Güner Yasemin Balci, Autodidaktin, Berlinerin.

Geboren in einem sozialen Brennpunkt Neuköllns und aufgewachsen in liebevoller Familie, umgeben von Analphabeten, hat mich die humanistische Gesinnung meiner Eltern ausreichend geerdet, um das Leben als Vorzeige-Türkin, Halb-Deutsche, zugewanderte Zwangs-Muslimin und mit sonstigen exotischen Zuschreibungen konfrontierte Berliner-Schnauze mit Humor zu sehen. Nach dem Abitur und einem abgebrochenen Studium der Literatur- und Erziehungswissenschaften habe ich 12 Jahre lang in zwei Jugendprojekten gearbeitet und tiefe, manchmal auch zu tiefe, Einblicke in das Leben von Kindern und Jugendlichen bekommen, für die Entrechtung, Missbrauch und Gewalt eine Konstante im Leben waren, wie für andere das Frühstück. Aus dieser Arbeit entstand der Stoff für mein erstes Buch „Arabboy“, das 2008 im Fischer Verlag erschien und das Leben eines palästinensisch-arabischstämmigen jugendlichen „Intensivtäters“ beschreibt. Die Geschichte wurde für das Theater adaptiert und wird bis heute gespielt. Parallel dazu landete ich durch einen Zufall in der ZDF-Redaktion Frontal21, um über den Islamismus in Deutschland zu berichten. In dieser Zeit entstanden meine ersten Filme.

In den letzten Jahren hat sie vom Filmemachen und Schreiben gelebt.

Im Fischer Verlag erschienen: Arabboy (2008), ArabQueen (2010) Aliyhas Flucht (2012), Das Mädchen und der Gotteskrieger (2016). Neben ca. 50 Magazinstücken und vier Fernsehdokumentationen von 30-45 min. entstand 2015 mein erster 90 min. Dokumentarfilm „Der Jungfrauenwahn“. Auszeichnungen: 2012 Civis-Fernsehpreis für die Reportage Tod einer Richterin – Auf den Spuren von Kirsten Heisig (WDR) 2016: Bayerischer Fernsehpreis und Juliane-Bartel-Preis als Autorin und Regisseurin des Dokumentarfilms „Der Jungfrauenwahn“ (ZDF/ARTE) 2017 „Der Jungfrauenwahn“ ist für den Civis-Fernsehpreis nominiert Zurzeit drehe ich für das ZDF einen 90 min. Dokumentarfilm über drei muslimische Frauen, die eine liberale Moschee in Berlin gründen und studiere parallel dazu seit letztem Jahr Gender-Studies und Literaturwissenschaften an der Humboldt Universität Berlin.

Ich lebe mit meinen zwei Kindern und einer Katze in Berlin Mitte und Brandenburg.

 

Statement zur Drehbuchklausur 2017:

Es ist doch immer wieder erstaunlich, welch kreative Antriebskraft freigesetzt wird, wenn Gleichgesinnte aufeinandertreffen – die Drehbuchklausur in Baden war einfach genial! Danke! Umarmung
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„RENT A MUSLIMA“ (AT)

Turbulente Ethnokomödie um Ausländer-Klischees und Aufstiegschancen, Fernsehfilm
Logline

Eine deutsch-türkische Putzfrau will unbedingt verhindern, dass ihr Sohn auf eine „Türken“- Problemschule geht und muss in 2 Monaten 12.000,- für eine Privatschule auftreiben. Durch einen Journalisten, der für eine Story einen arabischen Gangster sucht, kommt sie auf die Idee für ein geniales Geschäftsmodell: sie eröffnet eine Hochstapler-Agentur, die mediengerechte Problem-Ausländer aller Art vermittelt. Eine Katastrophe öffnet ihr die Augen und sie findet einen Weg sich und ihre Familie vor dem Schlimmsten zu bewahren.

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GOLCZEWSKI/ VOSSOUGHI: tightrope films

Artur GOLCZEWSKI geboren 1980 im Norden Polens, emigrierte 1988 nach Österreich. Er studierte Physik an der TU Wien, arbeitete jahrelang international im Bereich thermonuklearer Fusion, war mehrfach journalistisch tätig (u.a. Leiter der Wissenschaftsabteilung des Online-Projekts The Crystalweb von Swarovski), übersetzte ein polnisches Buch über den Holocaust ins Englische und war seit der Jugend literarisch tätig (Kurzgeschichten, Drehbücher). Professor für Mathematik und Physik an Bundesgymnasien in Wien. Etliche Seminare und Kurse für Drehbuch und Figurenentwicklung, sowie Schnitt im In- und Ausland.

Lucas VOSSOUGHI
geb. 1976 in Wien, persisch-österreichischer Abstammung. Absolvierte das Studium Kommunikation/Medienwissenschaften und Anthropologie (Uni Wien 2002), war Gasthörer an der HdK Berlin (visuelle Mediengestaltung) und Filmakademie Wien (Produktion 2005/06), Teilnehmer der Zürich Film-Masterclass (2008 u.a. mit Ken Loach, Costa-Gavras, Sylvester Stallone, Peter Fonda). Medienkünstler, Mitbegründer des Designlabels Ed’s Firearms & Supplies (2003-07), Regie-Beauftragter der Medienabteilung der Ersten Bank (2010-12), freier Fotograf, Regie-Assistent, Regisseur. Förderung: Öst. Filminstitut, 2012: Menahem Golan – Life of a Cinemaniac, Kino-Dokumentarfilm, produziert von Orbrock (Ulrich GehmacherLand NÖ, 2007: Embrace, Kurzfilm

Awards & Nomination:
Sitges Int. Fantastic Filmfestival 2011 (Spanien, Nominated for Best European Fantastic
Shortfilm) Grossmann Fantastic Festivals 2011 (Slowenien, Gewinner Golden Méliès Nominee)
Hollywood Reel Independent Film Festival 2012 (USA, Audience Award Best Film & Honorable Mention Best Visual Effects)
shnit 2011(Best Viennese Production)
NISIMASA 2007 (europ. Drehbuchwettbewerb, Sieger Österreich, Semifinale Europa)
Ohne Kohle Festival 2006 (Wien, 2.Platz)

Awards (Auswahl): Nominiert für Best European Fantastic Shortfilm 2011 (Golden Méliès, Sitges, SPA) Hollywood Reel Independent Film Festival 2012 (USA, Audience Award Best Film & Best Visual Effects) NISIMASA 2007 (europ. Drehbuchwettbewerb, Sieger Österreich, Semifinale Europa) Festivals (Auswahl): Max Ophüls Preis (D), Cinequest Int. Filmfestival (USA), Moskau Filmfestival (RUS), Brno16 (CZE), Lund Fantastik Filmfestival (SWE), Int. Filmfestival Dresden (D), Festival of Festivals (RUS), Offcinema (PL), Hollyshorts (USA), Bangalore Shorts Film Festival (IND), Alpinale (A), Slashfilmfestival (A), Soundframe (A),  Espoo Ciné (FIN), shnit Intern. Shortfilmfestival (CH), etc.

Statement zur Drehbuchklausur 2017:

In nobler, doch entspannter Atmosphäre bereitete es uns viel Spaß, in einer gut organisierten und fast familiär geführten Klausur mit äußerst dichtem Programm und großartigen Experten manchmal an die Grenzen zu gehen. Und in einer so durchmischten und doch offenen, konstruktiven Teilnehmer-Gruppe die sogenannten „Darlings/Babies“ auch gnadenlos zu killen, kann unglaublich lehrreich und beflügelnd sein.

Danke Andrea, FILM*ART Institut & ÖFI für diese zwei Wochen voller Inspiration, Unerbittlichkeit, Gaumenkitzel und Humor. Lucas & Artur

„MORGENGRAUEN“ (AURORA)

abendfüllender Kinospielfilm, Drama/Thriller
Logline
Ein Moment der Unachtsamkeit kostet Nina ihre Skikarriere. Auf der Suche nach Orientierung und Zugehörigkeit gerät die junge Frau in den Sog der neurechten Bewegung ‚Aurora‘. Als Nina jedoch das wahre Gesicht von ‚Aurora‘ erkennt und sich dagegen auflehnt, steht sie am Abgrund. Ein Stückchen weiter rechts und sie stürzt ab.

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Eugen KLIM

 Eugen Klim, geboren 1987 in L’viv (Ukraine), lebt seit 1991 in Wien. Nach seinem Abschluss in „Internet & Medientechnik“ an der HTL TGM (Wien) begann er in unterschiedlichen Funktionen bei Film und Fernsehen zu arbeiten. Sowohl die Tätigkeiten als auch die Genres waren breit gefächert. Seit 2009 ist er als Produzent/Regisseur/Autor bei diversen Kurz-, Kunst- und Werbefilmen tätig. 2012 begann die intensive Zusammenarbeit mit Daniel Moshel und Stephanie Winter, aus der unter anderem die Projekte „MeTube“, „A robot’s tale“ und „Psychodrom“ hervorgingen. Seit 2016 entwickelt er mit Domenik Pockberger und Daniel Moshel diverse Spielfilm und Serienkonzepte unter anderem „Callshop“ & „Snow Cat Down“.

Statement zur Drehbuchklausur 2017:

Für mich war die Drehbuchklausur Baden 2017 eine sehr lehrreiche, aber auch schöne Erfahrung. Das Projekt hat immens von dieser intensiven Zeit profitiert und große Sprünge nach vorne gemacht. Insbesondere fand ich die zwei Wochen wichtig, um sich so richtig in seinen Stoff ungestört einarbeiten zu können und das in so einer angenehmen Atmosphäre.

Das viele Feedback war unglaublich hilfreich und die verschiedenen Sichtweisen sehr inspirierend. Die Arbeit mit den Dramaturgen hat viele neue Weg aufgezeigt und dem Stoff sehr gut getan. Nicht zuletzt war die Auswahl der Teilnehmer und die Vielfalt der anderen Projekt sehr gelungen. Ich bin sehr dankbar für die Erfahrung und würde es jedem empfehlen.

SNOW CAT DOWN“
Horror, 95 Min, Kino/VOD
Logline

Der verweichlichte Pistenraupenfahrer Benny erhält das lukrative Jobangebot als Maskenbauer nach LA auszuwandern, was er seinem querschnittsgelähmten und von ihm abhängigen Bruder bislang verheimlicht hat. Als an Heiligabend durch einen Sternschnuppenwunsch sein Bruder wieder gehen kann aber auch ein blutrünstiges Monster zum Leben erweckt wird, ist das ganze Skigebiet in Gefahr und die ungleichen Brüder müssen sich zusammenraufen um das Monster zur Strecke zu bringen. Eine Geschichte von alpenländischen Mythen, Familienzusammenhalt und unerfüllten Wünschen .

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Daniel MOSHEL

Hineingesetzt ins Leben wurde Daniel 1976 in Offenbach am Main. Ledermuseum, deutscher Wetterdienst und Multikulti waren zwar spannend, aber der Watzmann in Berchtesgaden zog ihn magisch an. Mit 13 lernte er dort die Berge lieben. Sein ersten filmischen Gehversuche macht er mit hedonistischen Skate & Snowboardvideos. Deshalb studierte DM Multimedia Art mit Schwerpunkt Film an der FH Salzburg. Login 2 Life ist sein Dokumentar-Langfilmdebüt über die positiven Aspekte vom Leben in virtuellen Welten, welchen er 2011 mit dem kleinen Fernsehspiel – ZDF koproduziert hat. Sein erster experimenteller Kurzfilm MeTube (2013), eine Hommage auf die vielen Youtube Selbstdarsteller, wurde auf hunderten Filmfestivals gescreened (2014 Sundance inklusive) und gewann zahlreiche Preise. 2014 wurde das 4-teilige ZDF Sendeformat „House of Love“ ausgestrahlt, bei dem Daniel Moshel einer von vier realisierenden Regisseuren war. MeTube 2 war logische Konsequenz aus dem ersten Teil und startete seine Laufbahn auf dem Sundance Film Festival 2016. Beide MeTubes haben es geschafft ein großes Internetpublikum anzuziehen und der Dritte Teil ist in Planung. Seit einem Jahr sitzt er mit Eugen Klim und Domenik Pockberger im Schreibkämmerchen – wie es scheint ist die Outputgeschwindigkeit ums Vielfache gestiegen, denn es liegen nun Ideen und Konzepte für Spielfilme, Serien und mehr vor. 

Statement zur Drehbuchklausur 2017:

Ich hatte bisher nie die Gelegenheit von so vielen wirklich angenehmen Kollegen und “Spezialisten” Feedback und Input zu unseren Stoffen zu erhalten und damit wirklich etwas anfangen zu können. Großes Kompliment an die Auswahl und Zusammenstellung der Stoffe und vor allem der Personen dahinter. In so einem intimen Raum ist die Chemie zwischen den Leuten einfach crucial und die hätte besser nicht sein können. Freue mich sehr über die neuen Bekanntschaften, die sich bereits jetzt als super Netzwerkerweiterung abzeichnen. Danke Dir Andrea, dass du diese zwei Wochen Badener Sommer Frischegefühl im professionellen Umfeld möglich gemacht hast.

‘CALLSHOP’
Comedy, 93min, Kino
Logline
Motti, ein liebenswerter, jüdischer Wiener Hallodri zieht alle Register, um sich mit seinem Virtual Reality Cybersex Projekt von seinen Eltern zu emanzipieren. Auch wenn das heißt, seinen rassistischen Vater mit der Heirat von Sarah, einer nigerianischen Ex-Prostituierten, zu erpressen, um an sein Erbe zu gelangen.

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Ruth OLSHAN
Jedes Ding hat drei Seiten. Eine positive, eine negative und eine komische. Karl Valentin

Ruth Olshan wurde in Russland geboren und wuchs in Israel und Berlin auf. Sie lebt in Deutschland, arbeitet als Regisseurin und Autorin. Sie  studierte Regie in Leeds (UK) und Köln. Seit 2000 arbeitet sie als freischaffende Regisseurin, Autorin und Dozentin im In- und Ausland.
Nach mehreren preisgekrönten Kurzfilmen führte sie Regie bei ihrem Langspielfilm “Savannah” sowie ihrem Dokumentarfilm “Wie Luft zum Atmen”. Die Filme “Nicht ganz koscher” und “Tanz der Saris“ folgten.

Ruth Olshan schreibt Bücher (Oetinger Verlag) und Drehbücher (Kino, TV, Serie) und arbeitet als Beraterin für Dokumentarfilme.

Sie hat zahlreiche nationale und internationale Förderungen, Auszeichnungen und Stipendien erhalten (Sir Richard Attenborough-Preis“, „Preis für Künstlerinnen NRW“, „Friedrich-Wilhelm-Murnau-Preis“. Ihre Filme wurden auf internationalen Festivals wie Venedig, Locarno, München, Tiflis, Berlin und Oberhausen gezeigt.

Statement zur Drehbuchklausur 2017:

Die Drehbuchklausur bietet alles, was man zum Schreiben braucht. Wunderbare Tutoren, die das Beste aus einem und dem Stoff rausholen wollen, Unterricht an einen sehr schönen Ort und vor allem genug Zeit zum Schreiben. Es war großartig in Baden. Die besten Kollegen, ein super organisiertes Seminar und Unterstützung von allen Seiten. Darf ich wiederkommen?

„KANADA“
Dramedy, Spielfilm, Regisseurin, Co-Autorin: Angela Gilges

Förderung: Drehbuch-Film- und Medienstiftung NRW (Vorauswahl Sundance Script Lab)
Logline

Six numbers on the forearm of an old man. A sign for hell – and most unbelievable a sign for love! The grandson discovers this long hidden love of the old man and reunites a family that has never really been a family before…

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Paul PLOBERGER

Paul Ploberger wurde 1986 in Pasching/Oberösterreich geboren. Im Zivildienst in einem Kriseninterventionszentrum für Kinder und Jugendliche, entwickelte er sein Interesse an zwischenmenschlichen Vorgängen und vertiefte dieses durch mehrmonatige Reisen, bei denen er sich selbst und anderen Kulturen näher kam. Nach absolvierter Schauspielausbildung und Engagements als Schauspieler und Fotograf entschloss er sich, die Seiten zu wechseln: 2011 wurde er an der Filmakademie Wien im Fach Regie aufgenommen, wo er 2016 sein Masterstudium begann. Bier & Calippo (28’) Max Ophüls Preis, Crossing Europe, VIS (JUGEND-JURYPREIS), Reel Shorts Film Festival, Landshuter Kurzfilmfestival, Bueu International Short Film Festival, Two Riversides, Juvinale. Eisprung mit Papa (8’) Cinema Next, Crossing Europe, Frontale (REGIONALFILMPREIS-NÖ) und viele Festival-Teilnahmen im In- und Ausland. Ich hab auch mit Sonja (20’) Crossing Europe, Kurzfilmwoche Regensburg, Taos Shortz Filmfest New Mexico, CPM Filmfest Minsk, BISFF Filmfestival Bangkok, Clermont Ferrand Filmfestival Abgebrannt (6’), Warten Sie, junger Mann (3’), Zuckererbsen (8’), Auch Zwerge haben klein angefangen (6’), Himmlische Abschiebung (9’), Höllisch gut (6’), Also bei mir läuft alles bestens (7’) Lebenslauf (7’)

Statement zur Drehbuchklausur 2017:
Die Drehbuchklausur fand in Baden zwischen 17.08 und 31.08 2017 statt. Neun Teilnehmerinnen, mit insgesamt acht Projekten arbeiteten mit einem Fokus an den Projekten, für sich oder in der Gruppe. Einzelfeedbacks von Expertinnen, Feedback aus der Gruppe und das Feedback geben selbst waren die Basis der Herangehensweise.
Durch das Finden und Analysieren einer Logline, wurde der Blick auf das Thema und was erzählt werden will, geschärft. Vorträge zu Humor, Marktrelevanz und Feedback-geben bildeten einen theoretischen Rahmen und die Grundlage zu unserer Arbeit.
Zur Auflockerung und um einen zu den eigenen Projekten etwas distanzierteren Diskurs führen zu können, gehörte gemeinsames Filme schauen auch dazu. Darüber hinaus wurde durch Schreibübungen in der Gruppe die Selbstverständlichkeit des Schreibens trainiert.
Eine insgesamt von allen Teilnehmerinnen, als sehr positive Zeit empfundene Drehbuchklausur.

„MOHNZELTEN“
Eine Amelie-hafte Träumerei auf der Suche nach dem echten Leben.
Drama (humorvoll), Kino/TV
Logline

Anne ist Bäckerin in einem kleinen Dorf am Land. Als Kind hat sie bei einem Autounfall ihre Mutter und ihr Vater sein Kurzzeitgedächtnis verloren. Seit einiger Zeit glaubt er, dass Anne seine Frau ist und will mit ihr ins Bett. Annes bezaubernde Fantasiewelt lässt sie die schwierigen Umstände meistern. Gleichzeitig wird sie von ihrer Fantasie aber auch vom realen Leben abgehalten.

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Domenik POCKBERGER

ist in Wien geboren und aufgewachsen. Mit 21 zog er nach Chicago, um am Columbia College Film/TV zu studieren. Es folgte ein Master in Screenwriting in Los Angeles, sowie unterschiedliche Jobs in Film und Fernsehen, bevor er 2010 nach Wien zurückzog. Hier hat Domenik an verschiedensten Projekten als Dramaturg und Drehbuchautor mitgearbeitet. In den letzten Jahren konzentriert er sich hauptsächlich auf das Comedy Genre, in welcher Form auch immer, oft satirisch, auf Deutsch und/oder Englisch. Große Vorbilder sind Sitcoms wie BBC’s „The Office“ und „Seinfeld“. Der große Traum ist es, irgendwann einmal an der eigenen TV Sitcom schreiben zu können. Im letzten Jahr begann die Zusammenarbeit mit Regisseur Daniel Moshel und Eugen Klim, mit denen er zurzeit an zwei Spielfilmen und anderen Web Projekten tüftelt. Mit Schauspieler und Regisseur Nadiv Molcho schreibt Domenik Pockberger gerade an dem Spielfilm „Lapdog“, der nächstes Jahr gedreht werden soll. Ansonsten warten viele andere Ideen auf Umsetzung und somit gibt’s immer was zum Schreiben.

Statement zur Drehbuchklausur 2017:

Die DBK 2017 in Baden war meiner Meinung nach rundum gelungen. Auf der einen Seite war die Auswahl sehr unterschiedlicher Autoren sehr bereichernd – es hat sich unter der Obhut von Andrea Christa schon fast familiär angefühlt. Zum anderen, war die Organisation, das Hotel und Ambiente einfach perfekt für zwei derart intensive Wochen – man hat sich dadurch komplett auf die Arbeit konzentrieren können. Die Experten und Expertinnen waren ebenfalls sehr hilfreich, nicht nur deren unterschiedliche Art Stoffe dramaturgisch zu analysieren, sondern auch deren Einsicht in die Film- und Fernsehlandschaft im deutschsprachigen Raum.
Ich muss mich in jeder Hinsicht für die Teilnahme bedanken und wünsche der DBK 2018 viel Erfolg!

„Zusammen/Geschieden“
(aka „DAS VERDAMMTE LEBEN“)
Sitcom
Logline

Nach der Scheidung ist vor der Scheidung. Um das vermeintliche Wohl ihrer pubertierenden Kinder zu sichern, entschließt sich ein geschiedenes Ehepaar weiter unter einem Dach zu leben. Schließlich scheinen ihre wohlstandsverwahrlosten Liebsten mit den absurden Realitäten des modernen Lebens genauso wenig zurecht zu kommen, wie sie selber – was nur noch mehr Chaos und Verwirrung zur Folge hat. Eine Familien Sitcom, die das Konzept ‚Familie‘ in Frage stellt.

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Christian STRAUB

Geboren in Bukarest, Rumänien; 1987 Emigration nach Deutschland; 1998 Abitur
1998-2000 Studium Philosophie und Indogermanistik an der Universität Augsburg
2000-2007 Studium Film/Visuelle Kommunikation an der HfbK Hamburg,
Entstehung von 5 Kurzfilmen, div. Auszeichnungen
2007 Diplom HfbK bei W. Wenders und R. Neumann, Cum Laude
2008-2009 Arbeit als freischaffender Drehbuchautor und Cutter
2010 Gründung Filmproduktion Riese Farbaute, seitdem Produktion & Regie
bei zahlreichen kommerziellen und künstlerischen Kurzfilmen und Spots, div Auszeichnungen
2013 bis dato: Entwicklung Spielfilmprojekt „Der Reverie-Zustand“ mit der Hamburger Produktionsfirma TamTam, zwei Mal gefördert durch die Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein, Dreh Beginn 2018 (tbc)
ARBEITEN (in Auszügen)
2016-17 Kurzfilm „Magic for Beginners“, aktuell in Post-Produktion
2012 „The Game of Things“, Kurzfilm, Cinematography Award @ BFFF Berlin FashionFilmFestival, Vimeo Pick
2011 „Dervishes in Space“ Fashion-Kurzfilm-Trilogie, mit Features auf über 300 internationalen Blogs
2010 Isle of Lox „The Face“, Kurzfilm, Experimental Media Prize, Washington DC
2009-2013 Experimentelle Kurzfilmserie „Isle of Lox“ mit Leyla Rodriguez. Über 70

Internationale Screenings & Ausstellungen
2009 “Ra – Step Inside”, „Portishead – The Rip“, Music-Videos
2007 „Das Theater der Großstadt“, Kurzfilm, im Wettbewerb u.a. EMAF, Kunstfilmbiennale Köln
2006 Weekend, Short Film, Best Cinematography FICP, Cuba
2005 Die Rolle seines Lebens, Kurzfilm
2002 Apnoe, Kurzfilm

SONSTIGES
Pionier des Fashion Film Genres in Deutschland, Interviews auf/mit Spiegel Online, Deutschlandfunk, U-Magazine etc
Gründung des Kurzfilm-Blogs „Ravished by Illusions“ www.ravished-by.illusions.com
Diverse Veröffentlichungen elektronischer Musik unter „Solar“ und „Cristian

Statement zur Drehbuchklausur 2017:

Ganz herzlichen Dank für diese tolle Zeit. Ich bin mit vielen offenen Fragen und Zweifeln in Baden angekommen — und mit vielen neuen Erkenntnissen, einen Schub an Energie sowie einem halben Drehbuch wieder abgereist.
Ich denke, besser geht es gar nicht!

 

„MATRAGUNA“
Ein psychologischer Horrorthriller über Heimat und Identität, Kinofilm
Logline

Ein frisch getrennter Langzeitstudent stürzt in die Krise und nimmt den Auftrag an, in seinem Geburtsland Rumänien die Heilpflanze „Matraguna Albastra“ zu finden. Auf der Spur nach der sagenumwobenen Alraune begegnet er mythischen Wesen, wird für einen Anderen gehalten und verliert sich in der dunklen Nacht seiner Seele. Als er zurückkehrt, ist er sein eigener Doppelgänger.


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FOTO (unten) : Die TeilnehmerInnen der Drehbuchklausur 2016:

 

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TeilnehmerInnen der Drehbuchklausur 2016 in Baden (in alphabetischer Reihenfolge): Vanouch Balian (Berlin, DE), Dàniel Bères (Wien, HU), Sebastian Brauneis (Wien, AT), Senad Halilbasic (Wien, AT), Aryan Jalaeefar (Wien, DE), Christoph Rainer (Wien & New York, AT), Clara Stern (Wien, AT) und Zsazsa von Ammon (Köln, DE).

FOTO, August 2016 in Baden im Hotel Schloss Weikersdorf:  Mag.a Ines Häufler (AT), Andrea Christa (AT), Prof. Dr. Egbert van Wyngaarden (DE) und als Gast die Schauspielerin Vicky Krieps (LUX), die u.a in den Filmen: ‚Die Vermessung der Welt‘ (2012), ‚Das Zimmermädchen‘ (2014) und ‚Colonia Digidad‘ (2015) gespielt hat.

Hier nun Rückmeldungen von den Drehbuchautoren und Drehbuchautorinnen zur Drehbuchklausur 2015(Eine kleine Auswahl):
Feedback von Patrick Vollrath (2015):

Die Drehbuchklausur ist eine sehr gute Möglichkeit sein eigenes Drehbuch nochmal zu durchleuchten.
Man bekommt den unterschiedlichsten Input von unterschiedlichsten, interessanten und erfahrenen Menschen, die einem alle helfen wollen deine Vision zu verbessern.
Die Drehbuchklausur ist eine spannende Zeit für das eigene Filmschaffen.

Feedback von Stephan Littger (DE/New York), (2015):

„Andrea hat an einem magischen Ort eine Möglichkeit für fantastische Auswahl junger FilmemacherInnen geschaffen, frei und ohne Druck Ihr Material zu erkunden und weiter daran zu feilen. Besonders toll war die Auswahl der KlausurxpertInnen und die ungezwungene Atmosphäre, sowie die Möglichkeit zum Netzwerken. Ein prägendes Erlebnis!“

 

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CV, FOTOS und LOGLINES der TeilnehmerInnen nach der DREHBUCHKLAUSUR 2016 in Baden:

* Mag. Vanouch Balian
Jahrgang 1982, geboren in Karlsruhe, lebt seit 2012 in Berlin. Nach einem Abstecher 2004 zur Kunstgeschichte, Film-, und Literaturwissenschaft wechselt er 2007 an die Hochschule Mainz, um dort Filmregie zu studieren. Vor, während und nach seinem Studium realisierte er diverse fiktionale Kurzfilme und mittellange Dokumentarfilme. Seit dem Abschluss seines Studiums arbeitet er vor allem als Regisseur und Kameramann und treibt seine eigenen Filmprojekte voran. 2015 absolvierte er an der Skript Akademie in Berlin eine Weiterbildung zum Autor, Lektor und Dramaturgen. Eine Filmografie und Auswahl seiner Arbeiten unter: www.vanouchbalian.de/regie

 

„HELENA“ Drama/Komödie, Kino und TV Geplante Länge: 90 Min

Logline Helena, 20, hasst ihr Leben in Griechenland. Gegen den Willen ihrer tyrannischen Mutter folgt sie ihrem „Urlaubsflirt“ Manuel nach Berlin. Um Helena zurück nach Griechenland zu holen, fliegt ihr die Mutter nach. Als Immobilienmaklerin interessiert sie sich aber bald mehr für das besetzte Haus, in dem Helena und Manuel wohnen, als für ihre Tochter. Helena muss um das Haus kämpfen, um Manuel nicht zu verlieren. Eine Komödie in Zeiten von Mietwucher und Luxussanierung.

* Mag. Dániel Béres
Regisseur, Drehbuchautor (geb. 1975)

 

Ausbildung
1994 – 2001 Eötvös Loránd Universität, Budapest, MA Mathematik
1999 – 2004 Eötvös Loránd Universität, Budapest, MA Film, MA Skandinavistik

Aktuelle Projekte:
SONNE IN KAGRAN (Spielfilm), SOFTER (Spielfilm), THE GOD PROOF (Spielfilm), QBIT (Spielfilm)

Filmographie (Auszug)
LAS MENINAS (2016, Kurzfilm, 15 min.)
Diagonale, Graz – Short Film Competition 2016
WAITING (2009, Kurzfilm, 19 min.)
Sarajevo Film Festival – Sarajevo City of Film Competition 2009 Wiesbaden Go East Filmfestival – 2010
Mediterranian Short Film Festival, Tangiers, Morocco – 2010 Leuven International Short Film Festival
Sebastian Festival of Horror and Fantasy Films
YELLOW BALL (2008, Kurzfilm, 9 min.)
Hungarian Film Week – competition 2009
Sao Paolo Short Film Festival – 2009
L’alternativa Independent Film Festival Barcelona – 2010
MORTAR (2007, Kurzfilm, 13 min.)
Hungarian Film Week – competition 2008
Bukarest Dakino Film Festival – international competition 2008 Trieste Alpe-Adria Film Festival – international competition 2009 Filmfest Dresden 2009
SEVEN MONTHS LATER (2006, Kurzfilm, 18 min.)
Busho Short Film Festival, Budapest
Cinefest, Miskolc, Hungary
PATER NOSTER (2004, Kurzfilm, 7 min.)
Vorfilm für Caché von Michael Haneke in den Kinos von Budapest ab 20.04. 2006.
Cinefest, Miskolc Hungary, 2004 – Best Visual Concept Award Teheran FAJR International Film Festival, Iran, 2005
Berwick Film and Media Arts Festival, Great Britain, 2005 Strumica AsterFest, Macedonia, 2005
Hungarian Film Week, Budapest, Hungary, 2004 Mediawave International Film Festival, Györ, Hungary, 2004
Trencianske Teplice Art Film Festival, Slovakia, 2004
Sarajevo International Film Festival, Bosnia-Herzegovina, 2004
Cork International Film Festival, Ireland, 2004
Bristol Brief Encounters International Short Film Festival, United Kingdom, 2004
Alter-native International Short Film Festival, Tigru Mures, Romania, 2004
Antalya Golden Orange Short Film Festival, Turkey, 2004 Barcelona MECAL Short Film Festival, Spain, 2004
Brisbane International Film Festival, Australia, 2004
Évora International Short Film Festival, Portugal 2004
Madrid Experimental Cinema Week, Spain, 2004
São Paulo International Short Film Festival, Brazil, 2004
Filmschau Baden-Württemberg, Stuttgart, Germany, 2004
Zabok Tabor Short Film Festival, Croatia, 2004
Jakarta Film Festival, Indonesia, 2004

Berufserfahrung (Auszug):
2013-2014 Diverse Geschichten III. und IV. Teilnehmer
2013-2014 Babylon Workshop Teilnehmer 2013
The Hidden Angel, short film, London, Regiseassistent 2009 „Sarajevo Talent Campus, Sarajevo City of Film teilnehmer 2006 Nipkow Programme Drehbuchstipendium in Berlin
2006 Ex Oriente Workshop Teilnehmer
2005 Berlinale Talent Campus Teilnehmer
2005 EsoDoc Workshop Teilnehmer

 

„RIESENRAD“ (aka „SONNE IN KAGRAN“)

Logline: Weil János (38) mit einer Schülerin geschlafen hat, wird er von seiner Freundin verlassen und droht seine Arbeitsstelle als Physiklehrer in Wien zu verlieren. Verzweifelt flieht er in seine Heimatstadt nach Ungarn. Aus Angst vor dem Nichts zu stehen, erwägt er ernsthaft eine Zeitreise, um seinen Fehltritt ungeschehen zu machen. Seine Bemühungen führen ihn aber zu der Erkenntnis, dass er sich für einen Neustart viel älteren Erinnerungen stellen muss. Eine schwarze Komödie.

* Mag. Sebastian Brauneis
Geboren am 23.08.1978 in Wien. BILDUNG: 2007 – 2010 Universität Wien, Theater.- und Filmwissenschaften 2006 Filmproduktion an der UCLA, University of Los Angeles, California 1997 – 2001 Universität Wien, Medizin und Publizistik 1996 Mittelschulabschluss mit Matura an der BEA, Bundeserziehungsanstalt Wien 3.

 

ARBEITEN: seit 2014 Lehrbeauftragter am Max Reinhardt Seminar für “Arbeit vor der Kamera” –Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien
2014 Regie und Konzept der TV Show “Liebes Tagebuch” – ORF 2015 Regie und Buch, Theaterstück „Eine Reise durch den Arsch der Welt“ Eröffnung WerkX Meidling – WerkX
2014 Regie und Drehbuch für 10 Folgen der Fernsehserie “Bösterreich” – ORF
2002 – 2013 Regie, Drehbuch und Schnitt für 66 Folgen der “Sendung Ohne Namen” – ORF
2011 – 2012 Regie, Konzept und Drehbuch für “Demokratie. Die Show”. Late Show Format mit Michael Ostrowski and Pia Hirzegger in Coop. mit dem “Theater Im Bahnhof” – PULS4
2011 Regie und Drehbuch der “Elevate” Festival Dokumentation (Elevate Festival Graz) – ORF
2010 – 2013 Regie und Drehbuch – der Doku “Stratos” und der Musiksendung „Die Rille“ – SERVUS TV
2008 – 2013 Regie und Drehbuch für Zuspieler und Features der Late Show “Willkommen Österreich” mit Grissemann und Stermann – ORF
2008 Kurzfilm “Shadows”, zusammen mit Roman Chalupnik . Strona Główna, Lodz – Camerimage
2006 Film “Autobahn” – Talent Campus Berlinale
2004 – 2016 Regie bei Werbefilmen für Ottakringer, NÖM, Interspar, Ikea, DM, Bank Austria etc etc
2006 – 2008 Regie und Drehbuch für die TV Show “Sunshine Airlines” – ORF
2006 Buch und Regie des Films “Bloch”, Strona Główna, Lodz
1998 – 2000 Moderator, Produzent und Autor der wöchentlichen, experimentellen Fernsehsendung “Schwerpunkt

Allgemeines: „SPA” – TIV
1996 – 1997 Journalist und Editor bei Radio fm4 – ORF
1996 Regie und Drehbuch für den Kurzfilm “Again” – Big Sur Indie Shorts
1994 – 1999 Regieassistenz für die Fernsehsendungen “Kreuz & Quer”, “Stimme Des Islam”, “Shalom”, “Orientierungen” & “Treffpunkt Kultur”. All ORF.

 

„WIE AUS DEM NICHTS“ (aka „VIER JAHRE“)

Logline: Konstantin Danegger (19 Jahre), Sohn reicher Eltern, lebt in einer schwierigen Beziehung zu seiner toten Mutter. Der sympathische, verträumte Junge mit dem goldenen Herz schafft überraschend die Aufnahmeprüfung an einer Schauspielschule. Konstantins abenteuerliche, emotionale Reise in die magische Welt des Theaters balanciert komisch und gut gelaunt auf dem schmalen Grat zwischen Schein und Sein.

* Mag. Senad Halilbasic
Senad Halilbasic (geb. 1988) studierte am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien, wo er seit 2014 eine Universitätsassistenzstelle im Rahmen seiner Dissertationsforschung inne hat. Seit 2010 ist er für die Filmproduktions- und Stoffentwicklungsfirma Witcraft Szenario tätig. Dort arbeitete er zunächst als Koordinator des interkulturellen Drehbuchentwicklungsprogramms Diverse Geschichten, welches er seit 2014 als Dramaturg betreut (gemeinsam mit Robert Buchschwenter). Weiters war er 2013-2014 Lehrbeauftragter am Film- und Medienzentrum Wien im Fach Drehbuch und Dramaturgie.

 

Als Produzent und Dramaturg zeichnete er sich für zahlreiche international preisgekrönte Kurzfilme verantwortlich (u.a. „Unser Lied“ – Diagonale Kurzfilmpreis 2012; Österreichischer Filmpreis 2013; „Wir fliegen“ – Nominierung First Steps Award). Als Drehbuchautor und Dramaturg arbeitet er u.a. im Auftrag von Golden Girls Filmproduktion, Fischerfilm, Mischief Films, Coop 99 und Allegro Film. 2015 erhielt er beim Carl Mayer Drehbuchwettbewerb eine lobende Erwähnung für sein Dokumentarfilmkonzept „Fremdenzimmer“. Der Kurzfilm „Alles wird gut“ (R: Patrick Vollrath), den er dramaturgisch betreute, wurde 2016 für den Oscar nominiert.

Projekte in Herstellung als Autor (Auswahl) Willkommen in Hypotopia; Drehkonzept: Gerald Igor Hauzenberger / Senad Halilbasic; Regie: Gerald Igor Hauzenberger. Allegro Film. TV-Doku (ORF)

Projekte in Entwicklung als Autor (Auswahl)

Die beste Angst, Drehbuch: Senad Halilbasic, Christoph Rainer; Regie: Christoph Rainer

Herr Duschek aus dem Gemeindebau, Drehbuch: Senad Halilbasic; Regie: Arman T. Riahi / Arash T. Riahi. Golden Girls Filmproduktion
Projekte in Herstellung/Entwicklung als Dramaturg (Auswahl) Die Migrantigen, Drehbuch und Regie: Arman T. Riahi. Golden Girls.

7500, Drehbuch und Regie: Patrick Vollrath. Novotny&Novotny.

Zug der Heldinnen, Drehbuch: Gerald Harringer, Regie: TBA. Fischerfilm. Achter März, Drehbuch und Regie: Sinisa Vidovic / Dinko Draganovic. Fischerfilm. Cold Spot, Drehbuch und Regie: David Clay Diaz. Coop99.

Verfilmte Drehbücher als Autor (Auswahl)

Korida, 2016, Drehbuch: Sinisa Vidovic / Senad Halilbasic; Regie: Sinisa Vidovic. Fatalis, 2011, Drehbuch: Senad Halilbasic / Simon G. Müller; Regie: Simon G. Müller
Verfilmte Drehbücher als Dramaturg (Auswahl)

Attack of the Lederhosen-Zombies, 2016, Drehbuch: Dominik Hartl / Armin Prediger; Regie: Dominik Hartl

Alles wird gut, 2015, Drehbuch und Regie: Patrick Vollrath, Musik, 2014, Drehbuch und Regie: Stefan Bohun;

„DIE BESTE ANGST“, Tragikomödie, 90 Min. Kinofilm

Logline: Die regionale Perchtensaison steht bevor: betrunkene Männer, scheußliche Kostüme, Brauchtum in Österreich. Die unscheinbare ALMA, Leiterin einer labilen Krampus-Trauma Selbsthilfegruppe, bittet in ihrer Verzweiflung den erfolglosen Klinikclown LEO der Gruppe zu helfen. Das Unterfangen entpuppt sich als eine brutale Konfrontationstherapie, in der sich Alma ihrer größten Angst stellen muss. Eine wahnwitzige Odyssee über eine ungewöhnliche Superheldin und ihre beste Angst.

* Aryan Jalaeefar
Geboren am 11.04.1987, Deutsche und Iranische Staatsbürgerin, seit 2011 wohnhaft in Wien.
Seit Feb. 2016 Eigene Film und Animationsprojekte
2011 – Feb. 2016 Filmproduktionsfirma Golden Girls/ Wien
2007 – 2011 Choreografin in Eden ́s Garden/ Bremen (DE) 2009 – 2010 Choreografin im Jugendzentrum/ Bremen (DE) 2008 – 2010 Choreografin/ Bremen, Deutschland
2006 – 2008 Kalligraphie Unterricht/ Bremen (DE),

 

Projekte: 2016 WFF/ Werbefilm/ Animation und Schnitt/ Heise und Schüler
2016 Little Death/ Spielfilm/ Drehbuch und Regie (In Arbeit) 2016 Animationsworkshop mit Flüchtlingen in Zusammenarbeit mit Brunnenpassage/Betreuerin/ Technische Leiterin
2015 Bollywood Flashmob mit minderjährigen Flüchtlingen 2015 Filmworkshop mit minderjährigen Flüchtlingen/ Schnitt 2015 Domestic extremists/ Fernsehdokumentation/ Schnitt 2015 ATT-TRADING/ Imagefilm/ Animation/ Schnitt/ Wien 2014 Chopin Festival Gaming 2014/ Campus TV-Beitrag/ Gaming 2014 Global Shopping Village/ Kinodokumentarfilm/Screendesign/ Wien
2011 – 2014 „Everyday Rebellion“/ Kinofilm/ Postproduktion, Schnittassistenz und Webbetreuung/ Wien
2014 Impression Aus Metall/ Imagefilm, Firma Rauch/ Regie, Schnitt und Produktion/ Wien
2014 Impression Aus Glas/ Imagefilm, Firma Marton, Regie und Produktion/ Wien
2013 AfterMath, The Second Flood/ Kinodokumentarfilm/ Screendesign/ Wien
2013 Wenn Animation animiert/ Campus TV-Bericht/ Schnitt und Postproduktion/ Wien
2013 Nachrichten des Späteren/ Kurzfilm/ Regie, Kamera und Schnitt/ Wien
2012 That Has Been Bothering Me the Whole Time/ Kurzfilm/ Kamera/ Schnitt

Akademische Laufbahn: September 2015 Masterstudium Post Production auf der Fachhochschule/ St. Pölten
Oktober 2012 Bachelorstudium Medientechnik auf der Fachhochschule/ St. Pölten
März 2011 Theater, Film und Medienwissenschaften an der Hauptuniversität/ Wien
2010 – Juli 2010 Intensivkurs Englisch/ Geelong, Australien
2006 – 2010 Gymnasium Alexander von Humboldt/ Bremen, Deutschland
2004 – 2006 Vorbereitungskurs für die Oberstufe/ Intensivkurs Deutsch/Bremen
2001 – 2004 Gymnasium Neschat/ Iran, Shiraz

Sprachkenntnisse: Persisch (Muttersprache), Deutsch (Verhandlungssicher), Englisch (Sehr gut), Arabisch (Grundkenntnisse).

„LITTLE DEATH“ (AT)

Logline:Maryam (29 Jahre), eine iranische Folterüberlebende, verliebt sich in einen österreichischen Sado-Masochisten. Für beide ist die Beziehung zuerst ein großes Hindernis, bis sie entdeckt, dass Sado-Maso die Rachegefühle gegenüber ihrem Folterer befriedigen könnte…

* Mag. Christoph Rainer
geboren am 15. Mai 1985 in Klosterneuburg 2003-2004 Filmschule Wien 2005-2009 Praktikum Ruth Mader Filmproduktion 2006-2010 Filmakademie Wien – Bachelor, Regie seit 2009 Leiter des Shortynale Kurzfilmfestivals 2010-2015 Columbia University – MFA, Drehbuch

 

Teilnahmen: Berlinale Talent Campus, Februar 2007 Reykjavik Talent Campus, Oktober 2007 Toronto Film Festival Talent Lab, Sept. 2012
Telluride IFF Student Symposium, August 2012
Tampere Film Festival Student Network, März ’12
DFFB Berlin Regieklasse, März 2013
Filmakademie Baden-Württemberg, Winter 2013
Zürich Film Festival Master Class, Oktober 2013
Film Bus Project, Israel, Mai-Juni 2014
EKRAN+ Script Lab, Polen, März-Juni 2015
Rogue Film School, Deutschland, März 2016

Auszeichnungen:
Max Ophüls Preis – Bester Kurzfilm
Filmfestival Max Ophüls Preis, Deutschland 2016
TIFF Emerging Filmmaker Award
Toronto Film Festival, Kanada 2013
Österreichischer Filmpreis – Nominierung
Österreichische Filmakademie, Österreich 2015

Bester Film
28th Columbia Film Festival, USA 2015
IFP Audience Award
28th Columbia Film Festival, USA 2015
Marion Carter Green Award
National Board of Review, USA 2015

Best International Short
St. Petersburg Student Film Festival, RUS 2014

Best Experimental Film
16th Tel Aviv Student Film Festival, Israel 2014

Golden Circle Award
Caucus Foundation, Los Angeles USA 2014

Student Select Award
28th Columbia Film Festival, USA 2015

National Board of Review Student Grant
28th Columbia Film Festival, USA 2015

Award of Excellence
19th Best Shorts Competition, USA 2015

Bester Nachwuchsfilm
Kitzbühel Film Festival, Österreich 2015

Hollywood Foreign Press Award
Hollywood Foreign Press, Los Angeles USA ‘12

Lenzing Filmpreis
42. Festival der Nationen, Lenzing / Öster. 2012

Best International Film
7th Curtocircuito Film Festival, Santiago / SPA ’11

Kunstförderpreis
Kulturreferat Klosterneuburg / Österreich 2011

Audience Award
Brainwashed Film Showcase, NYC / USA ’11

Beste Kamera
39th Sehsüchte Film Festival, Potsdam / GER ’10

Audience Award
3rd Uframe Film Festival, A Coruna / SPA 2010

Fulbright Stipendium
MFA in Film, Wien / Österreich 2010/11/12

Best Student Film
5th Kenya Film Festival, Nairobi / Kenia 2010

Bester Schnitt
13th Kurzundschön, Köln / Deutschland 2010

Best Film
11th Lille Intl. Short Film Festival, Lille / FRA 2010

FIPA d’Or – Grand Prize
Best International Film, Biarritz / FRA 2007

Shorts On Screen
Bester Film Niederösterreich, Graz / Österr. 2007

Zlinsky Pes
Best Student Film, Zlin / CZE 2006

Filmographie:

Pitter Patter goes my Heart (2015)
37th Clermont-Ferrand Short Film Festival (FRA)
17th Diagonale Festival des österr. Films (AUT)
28th Foyle International Film Festival (UK)
37th Kino Festival New York City (USA)
10th Sapporo International Shorts Fest (JAP)
18th Shanghai International Film Festival (CHI)
(more than 30 International Film Festivals)

Requiem for a Robot (2013)
38th Toronto International Film Festival (CAN)
30th Hamburg International Shortfilm Festival (GER)
16th Diagonale Festival des österr. Films (AUT)
16th Tel Aviv International Student Film Festival (ISR)
23rd Florida International Film Festival (USA)
25th New Orleans International Film Festival (USA)
18th Milano International Film Festival (ITA)
50th Chicago International Film Festival (USA)
(more than 40 International Film Festivals)

Untitled Brazil Project (2012)
26th European Media Art Festival (GER)
15th Diagonale Festival of Austrian Film (AUT)
9th Vienna Independent Shorts Film Festival (AUT)
15th Intl. Film Festival of the Filmacademy Vienna
5th Ljubljana International Short Film Festival (SLO)
16th Tel Aviv International Student Film Festival (ISR)
4th New Vision International Film Festival (UKR)
16th Winterthur Internationale Kurzfilmtage (CH)
(more than 15 International Film Festivals)

Foal (2011) 35mm
65th Edinburgh International Film Festival (UK)
47th Chicago International Film Festival (USA)
39th Tampere International Shortfilm Festival (FIN)
14th Rome Independent Film Festival (ITA)
8th Fest International Film Festival (POR)
8th Lago International Film Festival (ITA)
11th Beijing International Student Film Festival (CHI)
15th Tel Aviv International Student Film Festival (ISR)
15th Diagonale Festival of Austrian Film (AUT)(more than 20 International Film Festivals)

Catafalque (2010) 16mm
32nd Clermont-Ferrand Short Film Festival (FRA)
15th New Directors/New Films in MoMA NYC (USA)
33rd Denver International Film Festival (USA)
26th European International Film Festival Lille (FRA)
18thCamerimage International Film Festival (POL)
46th Chicago International Film Festival (USA)
(more than 60 International Film Festivals)

Walrus (2009) 16mm
32nd Norwegian Internatl. Shortfilm Festival (NOR)
14th Milano International Film Festival (ITA)
7th Cinefiesta International Film Festival (PUE)
7th Sydney Flexiff International Film Festival (AUS)
9th International Bunker Film Festival (ITA)
6th Vienna Independent Shorts Film Festival (AUT)
12th Mestre International Film Festival (ITA)
23rd FIPA Festival of Audiovisual Programs Biarritz (F)
(more than 15 International Film Festivals)

Fawn (2007) Super8mm
30th Clermont-Ferrand Intl. Shortfilm Festival (FRA)
34th Seattle International Film Festival (USA)
53rd Cork International Film Festival (IRE)
21st Premiers Plans Angers Intl. Film Festival (FRA)
39th Tampere International Shortfilm Festival (FIN)
36th Huesca International Film Festival (SPA)
31st Norwegian International Short Film Festival (NET)
19th Sao Paulo International Shortfilm Festival (BR)
(more than 45 International Film Festivals)

Drake (2006) 16mm
36th Rotterdam International Film Festival (NET)
33rd Seattle International Film Festival (USA)
47th Cracow International Film Festival (POL)
5th Cape Town World Film Festival (AFR)
51st Valladolid International Film Festival (SPA)
20th FIPA Festival of Audiovisual Programs Biarritz (F)
33rd Flanders International Film Festival Ghent (BEL)
29th Denver International Film Festival (USA)
9th Tokyo Short Shorts Intl. Film Festival (JAP)
(more than 50 International Film Festivals)

“REQUIEM FOR A ROBOT”, Science-Fiction Märchen

Logline: In einer dystopischen Welt voller Leistungswahn besessener Workaholics wird ein abgehalfteter Roboter gezwungen seinen Herz-Prozessor für seinen weltberühmten Bruder zu opfern. Aus Angst vor dem Tod flüchtet er und begibt sich auf die Spuren seines Erfinders. Für den blechernen Helden beginnt eine Suche nach Identität, Menschlichkeit und dem Leben selbst.

* Mag.a Clara Stern
geboren 1987 in Wien, Mag.a phil. (Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien) und Bakk. Art. (Buch und Dramaturgie, Filmakademie Wien); seit 2014 Masterstudentin Buch und Dramaturgie und seit 2011 Bachelorstudentin Regie an der Filmakademie Wien; Preisträgerin Carl-Meyer-Drehbuchpreis der Stadt Graz 2016; diverse Kurzfilme (Dokus und Spielfilme)

 

Filmografie (Auswahl)
2016: MATHIAS (Fiktion, 30 Min, in Postproduktion)
Nachtlicht (Fiktion, 16 Min, in Postproduktion)
2015: Leuchtkraft (Doku, 4 Min)
2013: Erntezeit (Fiction, 16mm, 15 Min); Im Jahre Schnee (Doku, HD, 7 Min)
2012: Sonnenuntergang (Fiction, HD, 8 Min)
2011: Die Inseln, die wir sind. (Fiction, HD, 11 Min)

Festivalteilnahmen (Auswahl)

Leuchtkraft, Diagonale, Graz, Österreich, 2016 Die Inseln, die wir sind., ORF III, TV, März 2013, PINK APPLE FESTIVAL – Zürich, Schweiz, 2013, GAZE – International Filmfestival, Dublin, Irland, 2012, UNG Film, Bergen, Norwegen, 2012, Diagonale, Graz, Österreich, 2012, Vienna Independent Shorts, Wien, Österreich, 2012 Espressofilm, Wien, Österreich, 2012 Kultursommer Stift Melk, Melk an der Donau, Österreich, 2012 YOUKI – International Youth Film Festival, Wels, Österreich, 2011 Im Jahre Schnee YOUKI – International Youth Film Festival, Wels, Austria, 2014 Diagonale , Graz, Österreich, 2014 Vienna Independent Shorts 2013 zweihundertundfünf 22. Trieste Alpe Adria Film Festival, Triest, Italien, 2011 Greifswalder Kurzfilmnacht, Greifswald, Deutschland, 2011

TRAINING“, abendfüllenden Kinospielfilm

Logline: Die junge Profi-Eishockeyspielerin Theresa verliebt sich in ihre Teamkollegin Mira, obwohl sie gerade erst für ihren Freund von Salzburg nach Wien gezogen ist. Aber Mira verschweigt Theresa, dass sie nächste Woche ihre Hormontherapie beginnen wird, um ein Mann zu werden. Mira und Theresa verlieben sich zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt.

* Zsazsa von Ammon
Geboren 1967 in Karlsruhe. Nach dem Abitur tätig als Regieassistentin bei verschiedenen Theaterproduktionen in Wien und Zürich, Buchhändlerin, Referentin für Kinder- und Jugendliteratur, Shop-Managerin. Studium an der ifs internationalen filmschule koeln, Fachbereich Drehbuch. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt, dreht und schreibt in Köln. Die Arbeit an ihrem aktuellen Drehbuch „Rattennest“ wird von der Filmstiftung NRW gefördert.

 

Filmografie
2016 Rattennest (AT) Drehbuch, work in progress) ⎮ 2016 Deutsch zahlen (Doku, work in progress) Buch und Regie ⎮
2016 Das Konzertwesen (Drehbuch, work in progress) ⎮
2014 Not Jesus’ business (Drehbuch für Langfilm) ⎮
2014 Entr’Art (Doku, 22 min) Buch und Regie (DOK.fest München 2015)
2013 Glückskind (R: Maria Titova, 24 min) Drehbuch ⎮
2013 Rückkehr in den Garten meiner Mutter (R: Felipe Calvo-Montero, 26 min) Drehbuch (Max Ophüls Festival)
2013 Rebecca (R:Anna Kohlschütter, 28min) Dramaturgische Beratung ⎮
2012 Akzhol – weißer Weg (Doku, Regie und Buch: Maria Titova, Zsazsa von Ammon ⎮
2012 Wo bist du in der Nacht (R: Levin Huebner, 10 min)Drehbuch ⎮
2012 Leipzig 1991 (AT) (Drehbuch für Langfilm) ⎮ 2011 Ratten (Drehbuch für Halbstünder) ⎮
2011 Derwisch (R: Markus Wulf, 4 min) Drehbuch

„RATTENNEST“, Psychodrama, abendfüllender Spielfilm

Logline: Die Erbschaft eines halb verfallenen Hauses im Nirgendwo bringt die junge, erfolgreiche Architektin Lisa aus Berlin in Todesgefahr, denn die Bewohner des nahegelegenen Dorfes würden alles tun, um zu verhindern, dass Lisa ihrem Geheimnis auf die Spur kommt.

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CV/Filmographie und Loglines zu den Projekten der AutorInnen (Regisseure/innen) sowie Feedbacks an die Projektleiterin (Andrea Christa) der DREHBUCHKLAUSUR 2015 (veranstaltet vom FFKB-Institut).

Stand: April 2016, ac


* Stefan Bohun

Geboren in Wien. Studierte Schauspiel an der School of Physical Theatre in Toronto und Regie an der Filmakademie Wien. Neben seinen Kurzfilmen im Spiel- und Dokumentarfilmbereich auch Regiearbeiten am Theater. Für seinen Abschlussfilm Musik erhielt er den Preis für den besten Kurzspielfilm bei der Diagonale – Festival des österreichischen Films, März 2014, sowie den First Steps Award der Deutschen Filmakademie, September 2014.

Statement zur Drehbuchklausur 2015:

„Die Klausur hatte ein abwechslungsreiches Angebot zu bieten.
Einerseits persönliche Termine, bei denen das Drehbuch besprochen wurde und mögliche Aspekte beleuchtet, die man vertiefen und an denen man weiterarbeiten kann. Andererseits gab es interessante Lectures zu den Themen Creative Writing und Verwertung.
Ich fand besonders das Seminar von Egbert van Wyngaarden interessant, da ich es als Autor und Regisseur auch wichtig finde über die Möglichkeiten von „Crossmedia“ Bescheid zu wissen.
Auch die Analyse meines Drehbuchs mit Markus Schleinzer war sehr hilfreich. Wir konnten mehrmals über mein Projekt sprechen und es entwickelten sich über diesen Zeitraum gute Ideen.
Ich finde, dass die Drehbuchentwicklung eine sehr wichtige Phase ist, weil da die Weichen für den gesamten Projektverlauf gestellt werden. Und dafür hat die Drehbuchklausur einen produktiven Rahmen geschaffen!“

„KÖNIGINNEN“

Familie Kusztrich funktioniert wie eine perfekte Demokratie. Kinder und Erwachsene sind gleichberechtigt, zwischen Alltag und Intimität wird in den regelmäßig stattfindenden Familiensitzungen nicht unterschieden. Verbotene Gedanken gibt es nicht- das einzige Tabu sind Geheimnisse. Der innerste Wunsch aller Familienmitglieder, etwas zu haben, das ohne die Partizipation der anderen stattfindet, endet in Zerstörung und Anarchie.

*Ina Borrmann
Ina Borrmann wurde in Freiberg/Sachsen geboren und in der DDR sozialisiert. Krankenpflegeausbildung in Karl-Marx-Stadt. Wende. Umzug nach München. Dann halbherziges Theaterwissenschaftsstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität. Diverse Jobs in unterschiedlichen Bereichen und interessanten Milieus (u.a. Nachtclub, Oktoberfest, RTL2). Es folgten Praktika, Produktions- und Regieassistenzen. Dann das Studium an der Filmhochschule München, Abteilung Film und Fernsehspiel. Diplom, K.H. Entwickeln von Spiel- und Dokumentarfilmstoffen. Zeitweiliges Feststecken.

Foto: ©Susanne Stark
Umzug nach Berlin. Seitdem radikal persönliche Filme. Ihr Film „Alle 28 Tage“ ist auf Festivaltour und hat gerade auf dem Filmfest Emden-Norderney den AOK-Filmpreis gewonnen (von der AOK ausgelobt, vom Publikum vergeben). TV-Ausstrahlung voraussichtlich Ende 2015.
Moderation für diverse Filmfeste u.a. Berlinale, Filmfestival Max-Ophüls-Preis, Münchner Filmfest, Hofer Filmtage, DOK.Fest München.

Stipendien / Programme / Förderungen: Berlinale Talent Campus, Künstlerinnenstipendium Berlin, Skriptakademie Berlin, Cinematch Berlin, Drehbuchförderung vom FFFBayern für das Drehbuch „Die Capris“.

Filmografie
2015 ALLE 28 TAGE (90 min, Koproduktion mit arte / rbb, mdr)
2013 16 X DEUTSCHLAND – MENSCHEN – ORTE – GESCHICHTEN (15 min, ARD)
2009 DAS VERSCHWINDEN DER ZEIT (75 min, Koproduktion mit mdr)
2007 MIKE FIGGIS – THE SEDUCTION OF THE EYE (75 min)
2002 TEXAS (15 min, Ausstrahlung auf N24)
2000 VERSUCHTE NÄHE (15 min)
1999 HÄNDE HOCH! (15 min)
1997 GLOTZT NICHT SO ROMANTISCH! (8min)

Statement zur Drehbuchklausur 2015:

Hallo Andrea Christa,
ich bedanke mich für die Zeit. Die Arbeit mit Markus Schleinzer an meinem Treatment war sehr, sehr fruchtbar. Ich habe nach der Drehbuchaufstellung (ich fand es super, so ein Tool kennengelernt zu haben) gemerkt, dass die Logik im Stoff an einigen Stellen noch nicht stimmt. Jetzt bin ich dabei, das Treatment umzuschreiben. Mein Produzent wartet auf die neue Fassung. Alles Weitere wird sich zeigen.
Gerne informiere ich Euch über den Verlauf der Dinge.
Herzlich, Ina Borrmann“

ad Ina Borrmann: „Die CAPRIS“

Die CAPRIS, eine Amateurcombo in der Provinz der DDR, Mitte der 80er Jahre. Lu, Dietmar und Erbse tingeln an den Wochenenden über die sächsischen Dörfer und spielen in heruntergekommenen Kulturhäusern zum Tanz. Eine tiefe Freundschaft, die Flucht vor dem grauen Alltag und vor der immer gleichen Familien-Wochenend-Idylle hält die drei zusammen. Bis auf die kleinen üblichen Sticheleien sieht alles ganz harmonisch aus, aber plötzlich zerbricht die Band.

Erst die Kleine, Lus Tochter, bringt 25 Jahre später die mittlerweile in die Jahre gekommenen Männer wieder zusammen und dazu, auf ihrer Hochzeit zu spielen. Die Mugge misslingt gründlich, aber nun folgt eine tragikomische Pilgerfahrt im alten Bandwolga nach Capri. Zwischen Mocca Edel-Runden und Pinkelpausen kommen fundamentale Fragen der menschlichen Existenz zur Sprache. Man unterhält sich, erinnert sich, träumt und legt sich miteinander an. Alle Drei haben sich eine eigene Strategie zurechtgelegt mit der Vergangenheit umzugehen.

Nachdem auf der Fähre nach Capri alles auf den Tisch kommt, ihre Sehnsüchte, ihr Kummer, ihre Niederlagen und Ängste, bricht Lus Gefühlsstau auf, Dietmar findet den Ausweg aus seiner Pastfixation, und Erbse verliert seinen blanken Pragmatismus. Die Capris spielen auf Capri ein letztes Mal zum Tanz. Ein Leuchten steht auf ihren Gesichtern geschrieben. Und hinten am Horizont fällt die Sonne ganz sachte ins Meer.

* Sascha Köllnreitner

Jahrgang 1984. Geboren und aufgewachsen in Steyr/Oberösterreich. Nach dem Zivildienst ohne Umwege nach Wien gezogen und an viele Türen geklopft. Arbeit als Kameraassistent, Cutter bei u.A. Riha, Filmhaus Wien, Neue Sentimentale. Schnitt von Dokus, Reportagen und zahlreichen nationalen und internationalen Werbespots. Köllnreitner arbeitet seit 2009 als freier Regisseur. Werbung & Musikvideos für unterschiedlichste Menschen & Marken. Kino: „Attention – A Life in Extremes“ (Dokumentation/93min). Nachwuchspreis Filmfestival Kitzbühel / Nominiert u.A. Österr. Filmpreis, Max Ophüls Preis, Hofer Filmtage. Eine Auswahl an Werken unter www.thedirector.at

Statement zur Drehbuchklausur 2015:

„Für mich war die Drehbuchklausur in Kitzbühel eine bereichernde Erfahrung.
In den unterschiedlichsten Gesprächen und Lectures habe ich neue Blickwinkel gewonnen und ich konnte dadurch die Qualität der Story um Einiges vorantreiben.
Die Gastredner und vor allem die begleitenden Personen waren facettenreich ausgewählt und gut abgestimmt. Dadurch war es mir möglich die eigene Story, aber auch grundsätzliche Ansätze und Denkweisen konstruktiv zu hinterfragen und daraus wichtige Erkenntnisse mitzunehmen.

Ich fand die Mischung aus freiem Arbeiten und gemeinsamen Einheiten für meinen Geschmack genau richtig. Unterstützt natürlich auch durch die Umgebung. Wobei ein intimeres Hotel wahrscheinlich mehr dem Geist einer Gruppe von Schreiberlingen entsprechen würde.

Doch um hier nicht nur auf der sachlichen Ebene zu bleiben; Es hat mich persönlich und menschlich bereichert in dieser Gruppe gewesen zu sein. Eine Gruppe die von Andrea Christa wunderbar betreut und behandelt wurde. Und ich hoffe auch vice versa. Ich möchte daher dem gesamten Team des FFKB für diese Wochen danken und empfehle es jeder KollegIn weiter sich bei der Klausur zu bewerben.

Jetzt werd‘ ich ja noch ganz sentimental wenn ich mir bei diesem Herbstwetter Gedanken über die Zeit im sonnigen Kitzbühel vor Augen rufe 😉
Vielen lieben Dank nochmals,
Sascha“

„One of Us“

Fünf Menschen. Eingeschlossen in einem abgelegenen Berghotel von einem Sniper.
Eine Spielregel: Sie müssen bestimmen, welche Person es verdient zu sterben. Ist bis Sonnenaufgang keine Entscheidung gefällt, gehen alle in die Luft. Ein Psychokampf um die moralische Vorherrschaft beginnt. Die Zeit läuft… .

* Stephan Littger

Writer/Director who lives in New York. Stephan grew up in Cologne, Germany and studied at Sciences Po in Aix-en-Provence (politics, economics, anthropology), Ecole Normale Supérieure in Paris and at Oxford (psychology, philosophy).

There, he got involved in the active student drama scene when directing and acting in various student plays. He also directed his first short film, inspired by his working experience with psychiatric patients both locally and during a research fellowship at a Russian orphanage.

After moving to New York, he wrote and directed “Toxic Oranges*: A Wall Street Fairy Tale” in 2010 and won numerous awards before directing his first feature film “Her Composition” (Festival circuit: Austin/Texas, Whistler/USA and 2016: Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken, Germany).

Foto: © Lanna Leite

Stephan wrote two additional feature screenplays: “Project Alpha” about the true story of the largest parapsychology experiment ever conducted at a US-university (optioned by 20th Century Fox) and “The Deadly Game”, an adaptation of Swiss author’s Friedrich Dürrenmatt’s tragi-comedy “Die Panne”.
Stephan is also the author of “The Director’s Cut – Picturing Hollywood in the 21st Century” (Bloomsbury Academic) for which he interviewed 21 Hollywood directors about their creative journeys. Stephan lives in New York and also directs music videos.

filmography
2014: Malorie’s Final Score
2010: Toxic Oranges* — A Wall Street Fairy Tale (short)
2006: Memories of a Sick Mind (short)
Music videos:
2012: “Confetti” by 1,2,3
2012: “Happy Pop Song” by “Elizabeth and the Catapult”
2011: “Skinnybone” by Sea of Bees Skinnybone
Statement zur Drehbuchklausur 2015:

„Andrea hat an einem magischen Ort eine Möglichkeit für fantastische Auswahl junger FilmemacherInnen geschaffen, frei und ohne Druck Ihr Material zu erkunden und weiter daran zu feilen. Besonders toll war die Auswahl der KlausurxpertInnen und die ungezwungene Atmosphäre, sowie die Möglichkeit zum Netzwerken. Ein prägendes Erlebnis!“

“Project Alpha – or the Science of the Missing Link”

Wahre Geschichte zweier Teenager in den USA der 80er Jahre, die Wissenschafter nach drei Jahren ausführlicher Laborexperimente an renommierter Universität davon überzeugen, dass Sie paranormale Kräfte besitzen

* Franziska Pflaum

Franziska Pflaum (franziskapflaum@hotmail.com ) Jahrgang 1987 in Wien geboren aufgewachsen – lebt in Berlin. Sie studierte bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste, Wien bei Harun Farocki und Filmregie an der Filmuniversität „Konrad Wolf“, Potsdam-Babelsberg bei Helke Misselwitz. Während ihrer Studien realisierte sie mehrere dokumentarische und fiktive Kurzfilme, die zu nationalen und internationalen Filmfestivals eingeladen werden. Beide Diplomstudien mit Auszeichnung bestanden. Ihr Abschlussfilm „So schön wie du“ wurde mit dem Deutschen Kurzfilmpreis 2014 ausgezeichnet und eingeladen an der Nuits en Or 2015’s Class teilzunehmen. Seit 2014 ist Franziska Pflaum Regie-Meisterschülerin an der Filmuniversität „Konrad Wolf“ bei Barbara Albert und Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Foto: © Paula Farako

Statement zur Drehbuchklausur 2015:

Feedback Drehbuchklausur 2015

Die Drehbuchklausur 2015 in Kitzbühel war ein voller Erfolg.
Besonders gut haben mir die 3 Wochen gefallen, weil die Teilnehmer ausreichend Zeit hatten an ihren Stoffen in aller Ruhe zu arbeiten.

Wir waren in einem unglaublichen Hotel untergebracht. In einem dieser Häuser, die man vom Vorbeifahren kennt und sich fragt wer hier untergebracht ist und wer hier arbeitet. Ich kenne Kitzbühel eigentlich recht gut. Aber an diesem sonderbar luxuriösen Ort wurde mir noch einmal klar, wer hier eigentlich im Hintergrund die Dinge am Laufen hält. Es sind nicht die Tiroler, die wir von Plakaten in Lederhose und Dirndl kennen. Sondern vor allem Arbeitskräfte aus Ost Europa. Diese Erkenntnis habe ich in meinen Film mit einbezogen. Der Stoff an dem ich arbeite spielt nämlich in Tirol, in genau einem solchen Hotel. Das war eine große Bereicherung für meine Arbeit. Ich konnte meinen Stoff vielschichtiger, aber auch treffender ausarbeiten.

Andrea Christa hat uns 3 Wochenlang betreut. Liebevoll und mit gutem Rat stand sie allen Teilnehmern bei. Sie hat Vorträge organisiert, die alle Phasen des Drehbuchschreibens abdeckten. Wir lernten wie wir unser Drehbuch in einer Minute an den größten Produzenten der Welt verkaufen würden, falls wir ihm/ ihr in einem Fahrstuhl zufällig mal begegnen sollten- Wie wir unsere Stoffe im Netz vermarkten können, intelligent und treffend im besten Fall und wie wir unsere Rechte sichern. Aber am aller wichtigsten war, dass Andrea auf unsere Stoffe eingegangen ist und uns beraten hat, wie wir sie verbessern und ausfeilen können. Ich bin dankbar, an einer so wunderbaren Werkstatt teilgenommen haben zu dürfen. Die Drehbuchklausur 2015 wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Franziska Pflaum“
März 2016

Schneegestöber (AT)
Im Schneegestöber zwischen Urlaubern, Investoren, Leben und so etwas wie Liebe.
Ein Film über die grotesken Abgründe eines Tiroler Bergdorfs, und den Kampf gegen den Ausverkauf.

* Michael Podogil

Michael Podogil wurde 1985 in Wien geboren. Während seiner Zeit als Student der Technischen Universität Wien versuchte er sich an kleineren Filmprojekten und besuchte die Filmschule in Rockport ME (USA).

Seit 2009 studiert er Regie bei Michael Haneke und Wolfgang Murnberger an der Filmakademie Wien und arbeitet als Regisseur für Fernsehen und Werbung.

Gemeinsam mit Matthias Writze gewann er 2015 den Carl-Mayer-Förderpreis für das Treatment „The Power of Love“ auf der Diagonale in Graz.

Statement zur Drehbuchklausur 2015: Michael Podogil

Die Drehbuchklausur war für mich und die Entwicklung meines Stoffes ein großer Gewinn. Die Abgeschiedenheit und die tatkräftige Unterstützung durch Expert_innen aus der Branche haben ein konzentriertes und zielgerichtetes Arbeiten ermöglicht. Ich kann dieses Seminar jedem Drehbuchautor ans Herz legen.“

In Time – Out Time (AT)
Die Geschichte einer Affäre, die sich über mehrere Life Action Rollenspiele (Improvisationstheater ohne Publikum) entwickelt. Alle paar Monate treffen sich Michael und Dana auf einem LARP, im Spiel verblassen die Probleme ihres Alltags, sie verlieben sich. Dana verlässt ihren Freund, ohne zu wissen, dass Michael in einer Beziehung mit einem Mann lebt. Eine Liebeskomödie.

* Kim Strobl

Die Tiroler Regisseurin Kim Strobl hat es nach 11 Jahren in London wieder in die Heimat zurückgezogen um das Drehbuch für ihren Debut Langfilm MADISON zu schreiben. Sie bringt mit sich ein B.A. in Film & Television Production von der University of Westminster, das Advanced Directing Diploma von der Central Film School London, sowie 10 Jahre Berufserfahrung im Produktionsbereich für Film, Werbung und TV.Ihre 8 bisherigen Kurzfilme wurden international auf zahlreichen Filmfestivals gezeigt, und drei der Filme wurden verkauft und haben einen Verleiher.
Für ihren Abschlussfilm LOOSE ENDS wurde ihr der Best Director Award von der Central Film School London verliehen. Der Film gewann u.a. den Best UK Graduate Fiction Preis bei den Ffresh Awards.
Foto: © Bafta

Nach ihrer Rückkehr nach Österreich wurde Kim als Regisseurin zum ersten IFFI Talente Campus 2013 eingeladen, wodurch sie sich gleich eine neue Filmheimat in Tirol geschaffen hat.
Für ihren Kurzfilm „Dancing in Circles“ (Co-Autorin, Regisseurin und Produzentin, 23min, 2k), der an Shorts International TV verkauft wurde erhält sie 2015 den BAFTA (British Academy for Film & Television Art) Cymru Award für Besten Kurzfilm (UK, 2015). 2015, aktuell arbeitet sie als Autorin und Regisseurin am Drehbuch von „Madison“ (90min). www.kimstrobl.com

Statement zur Drehbuchklausur 2015: Kim Strobl

„Die Drehbuchklausur war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung meines Drehbuches. Ich fand es sehr hilfreich professionelles Feedback von zweierlei Seiten zu bekommen: einerseits von Markus Schleinzer, als Autor & Regisseur, andererseits von Expert_innen, die sich u.a. auch mit der Vermarktung des Films beschäftigen.

Die Koppelung mit dem Filmfestival in Kitzbühel war eine schöne Belohnung und gleichzeitig auch eine gute Möglichkeit die neu-gewonnen Kenntnisse und Pitches unter die Fachleute zu bringen.“

“Madison” (AT)

Stark, ehrgeizig, stur – das ist die 14-jährige Madison, deren Leben durch den Umzug von Deutschland nach Tirol komplett auf den Kopf gestellt wird. Dort ist sie nicht nur gezwungen ihr Rennrad gegen ein Mountainbike zu tauschen, sondern sich auch vom Idolbild des Vaters, einem Radprofi, zu lösen. Mit Hilfe von Mare, einem 16-jährigen BMXer, wird bei ihr neues Feuer entfacht und sie fängt an abseits der Straße nach ihrem eigenen Weg zu suchen.
Dieser sportliche und temporeiche Coming-of-Age Film, angesiedelt in der BMX Szene, punktet durch seine frische, positive Energie und zeigt Jugendliche mit erstrebenswerten Ambitionen.

* Patrick Vollrath
Patrick Vollrath wurde 1985 in einem kleinen Dorf in der Mitte Deutschlands geboren und lebt heute in Wien.

Ausbildung zum Film- und Videoeditor bei ARRI Film & TV in München, Deutschland.
Patrick Vollrath arbeitete zuerst als Cutter.
Seit 2008 studiert er Regie an der Wiener Filmakademie in der Klasse von Oscarpreisträger und zweimaligem Palme D‘Or-Gewinner Michael Haneke.
2011 und 2013 gewann er den wichtigsten Werbe-Nachwuchswettbewerb in der Kategorie Film-die Cannes Young Lions Österreich.
2013 war er Teilnehmer des Berlinale Talent Campus.
2015 schloss er sein Filmstudium mit Auszeichnung ab.

Mit seinen filmischen Arbeiten gewann er bereits diverse Preise und war auf Kurzfilmfestivals in aller Welt vertreten.
Sein jüngster Film „Alles wird gut“ wurde in den Kurzfilmwettbewerb der Semaine de la Critique nach Cannes 2014 eingeladen und 2015 erhält Patrick Vollrath den Studenten Oscar der Academy in Los Angeles.

Foto: © Anna Hawliczek.

Statement zur Drehbuchklausur 2015:

Die Drehbuchklausur ist eine sehr gute Möglichkeit sein eigenes Drehbuch nochmal zu durchleuchten.
Man bekommt den unterschiedlichsten Input von unterschiedlichsten, interessanten und erfahrenen Menschen, die einem alle helfen wollen deine Vision zu verbessern.
Die Drehbuchklausur ist eine spannende Zeit für das eigene Filmschaffen.

„Jäger“

Ein Serienkiller, der mit einem Snipergewehr jagt auf Moslems macht, führt die Leben von 5 Menschen auf schicksalhafte Art und Weise zusammen.

Stand: 8.4.2016 ac

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Feedbacks der Autoren und Autorinnen an die Projektleiterin (Andrea Christa) der Drehbuchklausur 2014 (veranstaltet vom FFKB-Institut)

(Stand: 8.4., 10. März 2015,ac)

Gerlind BECKER (Stuttgart, Berlin, DE)

„Die Drehbuchklausur war eine wunderbare Erfahrung, die ich sofort jedem Autor weiterempfehlen würde! Das Hotel war toll und ich hatte einen Blick auf die Berge, wovon man als Autorin normalerweise nur träumen kann. Die Seminare waren sehr anregend und der Umgang in der Gruppe wertschätzend, kameradschaftlich und motivierend. Mit den anderen Teilnehmern werde ich sicher in Kontakt bleiben. Den Veranstaltern bin ich ausgesprochen dankbar für ihr großes Engagement, das mir diese schöne Zeit in Kitzbühel ermöglich hat. J“

Michael GINTHÖR (Wien, AT)

„Ich habe meine drei Wochen hier als besonders befruchtend empfunden. Die dramaturgische Beratung war äußerst engagiert und hat das Drehbuch ein gutes Stück vorangebracht. Das Essen war reichlich, die Unterkunft ausgezeichnet, die Bewirtung mehr als großzügig und ich habe hier so gut geschlafen wie schon lange nicht mehr. Die Drehbuchklausur im Speziellen und Kitzbühel im Allgemeinen bieten alle Möglichkeiten: Es gibt hier Moncler-Jacken in allen Farben, schönheitsoperierte Gesichter Ende nie, alkoholisierte Millionärswitwen an der Hotelbar und jede Menge Auslauf in den Bergen rundherum, die den Wahnsinn wieder austarieren. Für einen Schreiber ist Kitzbühel ein El Dorado, ein Ort voller Geschichten, Legenden, Kuriositäten und gleichzeitig doch auch Sommerfrische, Einkehr und Konzentrationszone. Noch einmal vielen, herzlichen Dank an Andrea Christa und Michael Reisch, die Organisatoren dieses außergewöhnlichen Workshops!“

Wolfgang Rupert MUHR (Wien, AT)

„Im Rahmen der Drehbuchklausur wurde unter Leitung von Marieanne Bergmann, Andrea Christa und Markus Schleinzer intensiv an Stoffen gearbeitet. Bergmann und Christa legten in der ersten Woche den Schwerpunkt auf die Art der Präsentation von Projekten (loglines, pitchings) und den dramaturgischen „großen Bogen“, während Markus Schleinzer in den beiden Folgewochen zusätzlich zu dramaturgischen Aspekten auch inhaltlich und am Dialogschliff arbeitete. Durch diese intensiven drei Wochen machten meines Wissens alle TeilnehmerInnen große Fortschritte in der Behandlung ihres Stoffes. Ergänzt wurde das Programm durch Vorträge von Markus Gull, Harald Karl, Maximilian Probst und Karol Matesko-Fenster. Im Gesamten habe ich die Drehbuchklausur als vollen Erfolg empfunden. Das Engagement, mit dem die Vortragenden bzw. Lehrenden bei der Sache waren, war zum größten Teil enorm beeindruckend.

Das Ambiente im Rahmen des Filmfestivals Kitzbühel trug ein weiteres dazu bei. (z.B. die Aktion „Schreiben am Berg“ auf dem Kitzbühler Horn). Ein weiterer Dank ergeht an Andrea Christa für die umsichtige Organisation.“

Andrea OKI (Zürich, Wien, AT)

„Es war toll, in der schönen Kitzbüheler Bergkulisse, fernab des Alltags, sich mit sechs anderen DrehbuchautorInnen in wohlwollender, konkurrenzloser Atmosphäre auszutauschen und zu schreiben.

Die ausgewählten Impulsreferate verschiedener internationaler Experten, die Einzelgespräche mit Markus Schleinzer zur Vertiefung des Stoffes, die Schreibübungen in der Gruppe, wo sich die Vielfalt der Schreibstile offenbarte sowie die Drehbuchaufstellung zur Überprüfung der Figuren, waren sehr bereichernd und inspirierend für meine Arbeit am Drehbuch. Die Abfolge, in der ersten Woche in einem Pitching-Seminar mit Marieanne Bergmann und Andrea Christa die Idee und Aussage des Drehbuches auf den Punkt zu bringen und in den zwei folgenden Wochen den Stoff inhaltlich zu vertiefen und weiter am Buch zu schreiben, fand ich ideal. Wir wurden seitens der Drehbuchklausur und des Instituts Filmfestival Kitzbühel umsichtig und humorvoll betreut und hatten nebst intensiver Arbeit auch viel Spaß zusammen. Die Drehbuchklausur war sehr gut strukturiert und organisiert, die Räumlichkeiten und der Rahmen in jeder Hinsicht großzügig. In den geräumigen Hotelzimmern und Seminarräumen konnte man sehr gut schreiben. Die gemeinsamen Essen und Anlässe boten Gelegenheit sich mit den anderen AutorInnen auszutauschen.

Sehr schön finde ich auch, dass die Drehbuchklausur „ Follow ups“ in Wien, an der Berlinale und Diagonale organisiert, wo man sich wiedersieht und das Gedeihen der Projekte weiterverfolgen kann.“

Gregor SCHMIDINGER (Wien, AT)

„An der Drehbuchklausur empfang ich das Zusammentreffen mit anderen Autoren als sehr fruchtbar. Normalerweise sitzt man ja alleine in seinem Kämmerlein und träumt oder denkt vor sich hin. In Kitzbühel konnte man sich aber austauschen, nicht nur zu den Geschichten, sondern auch zum Handwerk und dem künstlerischen Prozess. Das fand ich einerseits sehr inspirierend aber gleichzeitig auch versöhnlich mit eigenen Unzufriedenheiten die so ein kreativer Prozess eben mit sich bringt.“

Marie-Therese THILL (Wien, Klosterneuburg, AT)

„Drehbuchklausur Kitzbühel: Der Sommer in Kitzbühel ist der ideale Ort um kreativ zu sein. Die konkrete Schreibarbeit und Workshops halten sich die Balance. Durch die kleine Gruppe an AutorInnen entsteht eine tägliche Disziplin, die es unmöglich macht dem Schreiben auszuweichen. Die Unterbringung in dem tollen Hotel garantiert einerseits genug Privatsphäre um ungestört arbeiten zu können und bietet ein wunderbares Ambiente zum Entspannen (Spa!). In den drei Wochen habe ich mit Hilfe der Coaches mein Drehbuch ein gutes Stück voran gebracht!“

Tiina TAKKULA (Bremen, Berlin, DE)
„Der Aufbau der Klausur mit einer Woche Logline-Arbeit und zwei Wochen intensiver Schreibphase war ideal und hat SWITCH sowohl in die richtige Richtung als auch ein gutes Stück weiter gebracht. Ich konnte die Grundidee diskutieren und herausarbeiten (Woche 1) und habe mich dadurch beim Weiterschreiben wohler gefühlt. Die intensive Einzelbetreuung in der Folge hat dann noch mal Schwächen und Qualitäten von SWITCH aufgedeckt. Die Einzelvorträge waren die Verbindung zum „Außen“, zu dem, was uns in der Realität des Drehbuchautoren-lebens erwartet. Deshalb hatten sie einen für sich stehenden Wert. Die Besprechung der einzelnen Stoffe mit den Kollegen zu besprechen, (Drehbuchaufstellungen) war für mich noch mal besonders wertvoll. Ich muss dazu aber sagen, dass diese Art von Transparenz nur in einer so stimmigen Gruppe funktioniert und absolut freiwillig sein muss. Bei uns war es zuletzt sogar